Lange war ich hier ruhig und es hat sich auch viel getan - nur: es fühlte sich nicht richtig an, zu bloggen.
Nun aber das update: es gibt mich noch ;-) - es geht mir gut :-) - und ich werde morgen in mein Sabbatjahr aufbrechen. Die Gewissheit, dass dies nun der richtige Weg ist, ist in letzter Zeit gereift, und so freue ich mich sehr, dass ich diesen Weg auch gehen kann. Die nächsten drei Monate werde ich zunächst in Papua Neuguinea verbringen und währenddessen entscheiden, wie es danach weitergeht. Ob ich hier bloggen werde, weiß ich noch nicht, ich versuche aber zumindest meinen Sabbatjahrblog zu betreiben (wo auch Kollegen etc. mitlesen können; deshalb auch statt "Chiqitac" vorübergehend "AKG" ;-) - eine neue Verpackung sozusagen).
Ich danke für Euer Mitbeten und melde mich dann wieder "vom anderen Ende der Welt"!
Montag, 8. September 2014
Montag, 17. Februar 2014
"Chiqitac ist konservativ!"
Ein lieber
Bekannter erzählte einer gemeinsamen Neubekanntschaft – etwas stichelnd – „Chiqitac ist konservativ“
Meine
Reaktion:
Lieber […],
Ich habe das
Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen…
„Konservativ“
– ich sei konservativ, sagtest Du.
Hhhm, ja,
irgendwie schon, aber das war ich sicherlich nicht immer.
Und
irgendwie auch nicht.
(wahrscheinlich
lachst Du mich innerlich schon aus, weil Du vermutlich vor allem etwas sticheln
wolltest – und ich voll darauf anspringe… - super, ich passe voll in’s Schema
;-) ).
Wenn wir uns
zu meiner Studien- und Promotionszeit begegnet wären (oder noch früher), dann
hättest Du „konservativ“ wohl eher gar nicht mit mir in Verbindung gebracht.
Ich war
sicherlich nie (NIE!) angepasst, habe immer hinterfragt, versucht, logische
Argumente zu finden, wollte alles durchdiskutieren, bin gegen verkrustete
Strukturen vorgegangen, habe mich heimlich gefreut, wenn irgendwelche „Kleinen“
im Kampf gegen die „Großen“ erfolgreich waren (die „Großen“ – in Politik,
Kirche, etc.), habe prinzipiell nicht eingesehen, dass Frauen nicht
gleichberechtigt sein sollten, war sicherlich sehr emanzipiert unterwegs, etc.
– und bin vor allem durch mein Elternhaus auch so aufgewachsen – …
Ich vermute,
Du kannst Dir ein Bild machen….
Was mich von
den „Vollblut-Emanzen“ in der Kirche unterschieden hat, war, dass meine oberste
Instanz dann doch eine rationale war. Also z.B.: ich habe im KGR dagegen
gestimmt, neue Gesangbücher anzuschaffen, nur um diese „Brüder“-Stellen
abzuschaffen (so viel Geld für so’n Quatsch…. – dann doch lieber ausschneiden
und d’rüberkleben, wenn’s schon sein muss…, etc.)
Auch
gesellschaftlich gehört(e) es ja eher zum guten Ton, zwar katholisch (ääh, eher
gut christlich) zu sein, sich aber deutlich von „der Amtskirche“ abzusetzen.
„Was, keine Kondome in Afrika?!?!!“ – etc. – sind halt leider die Themen, die
durch die Massenmedien gehen – und damit auch bei Otto-Normalkirchgänger
hängenbleiben.
Den
katholischen Standpunkt habe ich v.a. durch mein Engagement in der [katholischen
Mädchen-Jugend-Arbeit] mitbekommen, allerdings war dort (wie halt auch so
häufig) auch viel Manipulatives zu finden, was dazu führte, dass ich mich auch
da eher kritisch verhalten musste.
So, bla,
lange Einleitung (Chiqitac labert….) – auf jeden Fall lernte ich dann [meinen
Ex-Freund] kennen (und am Anfang haben wir viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiele
Grundsatzdiskussionen geführt – er mit dem konservativen, ich mit dem
„kontra“-Standpunkt), aber auch zu diesem Zeitpunkt war ich noch eher kritisch
(insbesondere dem konservativen Lager gegenüber – Mundkommunion? -> „Um
Himmels Willen“ etc. ).
Was mich
wirklich zum Nachdenken gebracht hat, war, bzw. ist letztlich meine Zeit hier
in [der Diaspora].
Noch nie
vorher ist mir klargeworden, welchen Reichtum und welche Schönheit unsere
Kirche eigentlich beherbergt, wie großartig (in der Theorie) ihre Lehre ist.
Klargeworden ist mir dies durch das Fehlen dieser Schönheit, durch die Willkür,
die hier herrscht, die Beliebigkeit, fast schon die Kirchenfeindlichkeit, oder
die Ablehnung der Lehre der Kirche. Überzeugte, erlöste, frohe Katholiken sehen
wirklich anders aus, sind viel anziehender!
…und als mir
das klargeworden war, habe ich für mich den Entschluss gefasst, dass ich von
nun an immer zunächst einmal sagen würde, dass ich
- katholisch bin,
- das auch gerne bin
- die Lehre(n) der katholischen Kirche – prinzipiell – gutheiße und
- mir nicht erlaube über irgendwelche kirchenpolitischen Themen, die in den Medien aufgebauscht werden, zu urteilen, ohne mich selbst kundig gemacht zu haben.
…und
eigentlich geht es mir damit sehr gut.
Es ist
befreiend, zuerst davon auszugehen, dass die Kirche gut ist (…das schließt
natürlich die einzelnen Glieder nicht notwendigerweise ein) – ich merke, dass
mir diese Überzeugung einfach gut tut – und ich merke, dass es manchen
Gesprächen auch gut tut, wenn sich ein (doch gebildeter und
naturwissenschaftlich interessierter) Mensch (wie ich) „outet“ und sich für die
kirchliche Lehrmeinung (etc.) einsetzt – nicht, „weil es schon immer so war“,
sondern, „weil eine Schönheit darin verborgen ist“.
Selbstverständlich
bin ich nicht blind und sehe sehr wohl, dass es an vielen Stellen eben doch
menschelt, bzw., dass es sicherlich Punkte gibt, über die (aber wirklich
ehrlich!) diskutiert werden muss, aber es zwingt mich ja keiner, diese Punkte
als erstes in meiner Aufzählung zu nennen (ich erzähle über die Menschen, die
mir wichtig sind ja auch ganz selten zuerst deren Fehler und Schwächen).
Tja, und so
kommt es, dass ich nun wohl wirklich konservativ bin, bzw. so „aussehe“.
Vor allem
aber bemühe ich mich ehrlich zu sein – und das ist etwas, was mir viel zu
häufig fehlt – auf beiden Seiten (konservativ – liberal) im katholischen
Spektrum (nicht nur da, auch in der Politik etc.).
…und
letztlich bin ich überzeugt, dass ein echter Dialog (also nicht dieses Unwort,
das da in letzter Zeit immer bemüht wird) dann gelingen würde, wenn alle
Beteiligten alle persönlichen und öffentlichen Interessen/ Eitelkeiten/ …
hinter sich lassen würden und sich ganz ehrlich nur nach dem Willen und Wirken
Gottes ausrichten würden.
Warum dieser
Brief? Vermutlich, weil ich es immer schlimm finde, in einer Schublade zu sein…
- und vermutlich auch, weil ich „konservativ“ auch schon viel zu häufig im
Zusammenhang mit „engstirnig“ benutzt habe ;-) – und sicherlich, weil es mir
leider viel zu wichtig ist, wie ich nach außen wirke… ;-(
– aber:
selbstverständlich darfst Du dennoch weiterhin sticheln ;-) – ernsthaft! – das
ist ja auch dringend nötig!
Mein Wort
zum Sonntag.
Sei herzlich
gegrüßt,
Chiqitac
…und die
(sehr wertschätzende) Antwort: ich solle endlich aufhören, mich zu
rechtfertigen… - und die Frage, was denn schlimm daran sei, konservativ zu sein…
;-)
Sonntag, 2. Februar 2014
Schmücke dein Brautgemach, Sion
Seit gestern geht mir diese Antiphon zur Prozession am Fest der Darstellung des Herrn nicht mehr aus dem Kopf.
In der Vorabendmesse während der Predigt las der Priester diese wunderbaren Zeilen vor und seitdem beschäftigen sie mich - "Schmücke dein Brautgemach, Sion, und empfange Christus, den König!"
(...leider haben sie mich so sehr fasziniert, dass ich vom Rest der Predigt nicht mehr viel weiß...).
;-) vielleicht freut sich außer mir noch jemand:
In der Vorabendmesse während der Predigt las der Priester diese wunderbaren Zeilen vor und seitdem beschäftigen sie mich - "Schmücke dein Brautgemach, Sion, und empfange Christus, den König!"
(...leider haben sie mich so sehr fasziniert, dass ich vom Rest der Predigt nicht mehr viel weiß...).
;-) vielleicht freut sich außer mir noch jemand:
Schmücke dein Brautgemach, Sion,
und empfange Christus, den König!
Umfange Maria,
die die Pforte des Himmels ist:
sie trägt nämlich
den König der Herrlichkeit neuen Lichtes.
sie ist die Jungfrau und führt herbei auf ihren Händen
den Sohn, der vor dem Morgenstern gezeugt wurde.
Simeon nimmt ihn in seine Arme
und verkündet den Völkern,
dass er der Herr des Lebens und des Todes
und der Heiland der Welt ist.
Adorna thalamum tuum, Sion,
et suscipe regem Christum:
amplectere Mariam,
quæ est cælestis porta:
ipsa enim portat
Regem gloriæ novi luminis:
subsistit virgo, adducens manibus
Filium ante luciferum genitum:
quem accipiens Simeon
in ulnas suas,
prædicavit populis,
Dominum eum esse vitæ et mortis
et Salvatorem mundi.
Sonntag, 1. Dezember 2013
Happy new year everybody!
Einen gesegneten Advent - und einen guten Start in's neue Kirchenjahr!
Sein Kommen erwartend,
Chiqitac
Sein Kommen erwartend,
Chiqitac
Mittwoch, 20. November 2013
Gotteslob-Lieblingslied
Eine "Blogparade" wurde in's Leben gerufen. Gefragt: mein Lieblingsgottesloblied (im alten GL).
Das ist einfach und kann sofort spontan beantwortet werden: GL 558 - "Ich will Dich lieben, meine Stärke"!
Doch, halt, das hat Jobo ja ebenfalls schon angegeben (huuuu, wir haben dasselbe Lieblings-GL-Lied ;-) ), dann spezifiziere ich mal schnell noch meine Lieblingsstophen: 1, 2, 7 - wobei bei 2 ja der GL-Text "Ich will dich lieben, Gottes Lamm, das starb am Kreuzesstamm" ist - und nicht mehr: "Ich will dich lieben, Gottes Lamm, als meinen Bräutigam" (der geneigte Leser entscheide selbst, welche Version die für ihn "schönere" ist).
Eigentlich braucht man zu diesem Text nichts zu sagen, der spricht für sich, und wie Jobo geht es mir so, dass ich auch die Melodie als besonders erhebend empfinde.
...und da ich hiermit ja eigentlich noch ein Lied "gut" habe, darf ich sicherlich auch noch ein weiteres Lieblingslied angeben. Es steht im Eigenteil der Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg und trägt die Nr. 817 (und hat meiner Meinung nach eine gewisse Ähnlichkeit mit dem "Seele dein Heiland ist frei von den Banden") - erfreulicherweise ist es auch im neuen GL enthalten (neu: GL 796):
Mit diesem Lied ist für mich wirklich Ostern.
Besonders bewegend: "Halleluja! Auferstanden ist die Freude dieser Zeit" - mein Osterjubel, in den ich aus vollem Herzen einstimmen kann.
Auf der Suche nach einer Aufnahme habe ich bemerkt, dass andere Diözesen dieses Lied auch im Anhang haben, dass sich aber die Melodie ein wenig unterscheidet. Hier die Version, wie sie bei uns gesungen wird - nur Orgel, ab 1:04 geht die Strophe los:
Das ist einfach und kann sofort spontan beantwortet werden: GL 558 - "Ich will Dich lieben, meine Stärke"!
Doch, halt, das hat Jobo ja ebenfalls schon angegeben (huuuu, wir haben dasselbe Lieblings-GL-Lied ;-) ), dann spezifiziere ich mal schnell noch meine Lieblingsstophen: 1, 2, 7 - wobei bei 2 ja der GL-Text "Ich will dich lieben, Gottes Lamm, das starb am Kreuzesstamm" ist - und nicht mehr: "Ich will dich lieben, Gottes Lamm, als meinen Bräutigam" (der geneigte Leser entscheide selbst, welche Version die für ihn "schönere" ist).
Eigentlich braucht man zu diesem Text nichts zu sagen, der spricht für sich, und wie Jobo geht es mir so, dass ich auch die Melodie als besonders erhebend empfinde.
...und da ich hiermit ja eigentlich noch ein Lied "gut" habe, darf ich sicherlich auch noch ein weiteres Lieblingslied angeben. Es steht im Eigenteil der Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg und trägt die Nr. 817 (und hat meiner Meinung nach eine gewisse Ähnlichkeit mit dem "Seele dein Heiland ist frei von den Banden") - erfreulicherweise ist es auch im neuen GL enthalten (neu: GL 796):
Halleluja lasst uns singen
Halleluja lasst uns singen,
denn die Freudenzeit ist da;
hoch in Lüften lasst erklingen,
was im dunklen Grab geschah:
Jesus hat den Tod bezwungen
und uns allen Sieg errungen.
Halleluja, Jesus lebt, Jesus lebt, Jesus lebt.
Halleluja, Jesus lebt!
Halleluja! Der in Qualen
wie ein Wurm zertreten war,
hebt die Fahne, glänzt in Strahlen,
unverletzt und ewig klar,
wandelt leuchtend wie die Sonne,
spendet Licht und Kraft und Wonne.
Halleluja, Jesus lebt, Jesus lebt, Jesus lebt.
Halleluja, Jesus lebt!
Halleluja! Auferstanden
ist die Freude dieser Zeit;
denn aus Leiden, Schmerz und Banden
geht hervor die Herrlichkeit.
Was im Tode scheint verloren,
wird in Christus neu geboren.
Halleluja, Jesus lebt, Jesus lebt, Jesus lebt.
Halleluja, Jesus lebt!
Mit diesem Lied ist für mich wirklich Ostern.
Besonders bewegend: "Halleluja! Auferstanden ist die Freude dieser Zeit" - mein Osterjubel, in den ich aus vollem Herzen einstimmen kann.
Auf der Suche nach einer Aufnahme habe ich bemerkt, dass andere Diözesen dieses Lied auch im Anhang haben, dass sich aber die Melodie ein wenig unterscheidet. Hier die Version, wie sie bei uns gesungen wird - nur Orgel, ab 1:04 geht die Strophe los:
Donnerstag, 7. November 2013
Ein seriöser Nachrichtendienst
ist SPON nicht, das wissen wir schon lange. Und dennoch bin ich immer wieder fasziniert, mit welchen Mitteln da versucht wird, zu manipulieren. Kreativ könnte man beinahe sagen - sieht man mal vom zerstörerischen Potential ab.
So finden wir nun doch einen Artikel, in dem die gestiegene Anzahl an Kirchenaustritten - offenbar durch die "Affäre" um FP TvE - beschrieben wird.
Besonders schön: "Betroffen ist aber auch die evangelische Kirche" - und jetzt wird's spannend:
in Köln hat sich die Zahl der aus der Kirche ausgetretenen Katholiken wohl mehr als verdoppelt, so wird gesagt, viel "schöner" ist aber, dass die Austritte aus der evangelischen Kirche anscheinend um knapp 80% gestiegen sind...
Und journalistisch ganz groß finde ich, dass für Osnabrück, Bremen, München und Regensburg schon gar nicht mehr zwischen katholisch und evangelisch unterschieden wird, sondern pauschal von "Kirchenaustritten" gesprochen wird.
Vielen Dank für diesen wahrhaft erhellenden und weiterbildenden Artikel!
(...fail...)
Nachtrag:
Durch Friedlons Kommentar wurde ich darauf aufmerksam, dass der Artikel zwischenzeitlich deutlich verändert wurde. Zukünftig werde ich immer Screenshots machen.
Jetzt sind noch lustigere Dinge zu finden (s. Kommentar).
So finden wir nun doch einen Artikel, in dem die gestiegene Anzahl an Kirchenaustritten - offenbar durch die "Affäre" um FP TvE - beschrieben wird.
Besonders schön: "Betroffen ist aber auch die evangelische Kirche" - und jetzt wird's spannend:
in Köln hat sich die Zahl der aus der Kirche ausgetretenen Katholiken wohl mehr als verdoppelt, so wird gesagt, viel "schöner" ist aber, dass die Austritte aus der evangelischen Kirche anscheinend um knapp 80% gestiegen sind...
Und journalistisch ganz groß finde ich, dass für Osnabrück, Bremen, München und Regensburg schon gar nicht mehr zwischen katholisch und evangelisch unterschieden wird, sondern pauschal von "Kirchenaustritten" gesprochen wird.
Vielen Dank für diesen wahrhaft erhellenden und weiterbildenden Artikel!
(...fail...)
Nachtrag:
Durch Friedlons Kommentar wurde ich darauf aufmerksam, dass der Artikel zwischenzeitlich deutlich verändert wurde. Zukünftig werde ich immer Screenshots machen.
Jetzt sind noch lustigere Dinge zu finden (s. Kommentar).
Sonntag, 3. November 2013
Juhuuu! Stundenbuch-App
...kaum ist man mal eine Woche weg, verpasst man BEINAHE etwas Wichtiges... -
Dank einer lieben Freundin bin ich aber dann doch up-to-date - und muss meine Freude gleich (mit)teilen - vielleicht gibt's ja noch den einen oder die andere, der's/ die's noch nicht weiß:
Es gibt sie nun endlich auch auf Deutsch - eine Stundenbuch-App (ääähh,... für's KLEINE Stundenbuch...) - der Laie darf sich also freuen (auch, wenn da für heute schon eine andere Benedictus-Antiphon und ein anderes Tagesgebet drinstehen...) - für iOS und Android.
Gefunden bei Sende-Zeit.
In diesem Sinne:
Dank einer lieben Freundin bin ich aber dann doch up-to-date - und muss meine Freude gleich (mit)teilen - vielleicht gibt's ja noch den einen oder die andere, der's/ die's noch nicht weiß:
Es gibt sie nun endlich auch auf Deutsch - eine Stundenbuch-App (ääähh,... für's KLEINE Stundenbuch...) - der Laie darf sich also freuen (auch, wenn da für heute schon eine andere Benedictus-Antiphon und ein anderes Tagesgebet drinstehen...) - für iOS und Android.
Gefunden bei Sende-Zeit.
In diesem Sinne:
O Gott, komm mir zu Hilfe!...
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Exerzitien ...
Das Jahr des Glaubens nähert sich dem Ende und damit auch mein persönliches Jahr des Glaubens.
Meine große Sehnsucht, mein Wunsch war, erkennen zu können, wo mich mein Weg hinführen soll, wie es weitergehen soll - an der Seite eines Mannes, oder in einer Gemeinschaft,...
Es hat sich viel getan in diesem Jahr und ich bin sehr dankbar, ich habe mich noch besser kennengelernt und bin auch viel mehr im Glauben gewachsen. Was ich noch nicht habe, ist eine klare Entscheidung (;-) der HERR hat sich auch wirklich alle Mühe gegeben und mir nochmals die unterschiedlichsten Anfragen in den Weg geschickt ;-)...), aber diese Entscheidung muss es trotzdem bald geben. Und deshalb bin ich ab Samstag für acht Tage auf (ignatianischen Einzel-) Exerzitien. Ich freue mich - acht Tage nur mit "meinem" HERRN. Aber ich habe auch Angst. Angst, dass ich diese Entscheidung nicht treffen kann, aber auch Angst vor den Konsequenzen einer Entscheidung. Und doch spüre ich, dass es jetzt Zeit ist.
Gegen die Angst versuche ich, zu vertrauen und "mutig zu beten", wie es Bastian (Echo Romeo), bzw. eine eine frühere Seelsorgerin von ihm so schön beschrieben hat.
Falls jemand in der nächsten Woche Kapazitäten frei hätte:
ich freue mich über Mitbeter!
Bittet mit mir den HERRN, dass er mir Klarheit schenkt, dass er mich erkennen lässt, wo mein Weg hingehen soll, dass er mir den Mut schenkt, die Entscheidung zu treffen und die Kraft sie dann auch umzusetzen.
Bittet mit mir um SEINEN Segen für alle, die mit mir unterwegs sind und die vielleicht unter meiner Entscheidung leiden könnten.
Bittet mit mir um segensreiche Exerzitien und viel Heiligen Geist, dass ich meinen Weg erkennen kann.
Ein herzliches Dankeschön und vergelt's Gott!
Meine große Sehnsucht, mein Wunsch war, erkennen zu können, wo mich mein Weg hinführen soll, wie es weitergehen soll - an der Seite eines Mannes, oder in einer Gemeinschaft,...
Es hat sich viel getan in diesem Jahr und ich bin sehr dankbar, ich habe mich noch besser kennengelernt und bin auch viel mehr im Glauben gewachsen. Was ich noch nicht habe, ist eine klare Entscheidung (;-) der HERR hat sich auch wirklich alle Mühe gegeben und mir nochmals die unterschiedlichsten Anfragen in den Weg geschickt ;-)...), aber diese Entscheidung muss es trotzdem bald geben. Und deshalb bin ich ab Samstag für acht Tage auf (ignatianischen Einzel-) Exerzitien. Ich freue mich - acht Tage nur mit "meinem" HERRN. Aber ich habe auch Angst. Angst, dass ich diese Entscheidung nicht treffen kann, aber auch Angst vor den Konsequenzen einer Entscheidung. Und doch spüre ich, dass es jetzt Zeit ist.
Gegen die Angst versuche ich, zu vertrauen und "mutig zu beten", wie es Bastian (Echo Romeo), bzw. eine eine frühere Seelsorgerin von ihm so schön beschrieben hat.
Falls jemand in der nächsten Woche Kapazitäten frei hätte:
ich freue mich über Mitbeter!
Bittet mit mir den HERRN, dass er mir Klarheit schenkt, dass er mich erkennen lässt, wo mein Weg hingehen soll, dass er mir den Mut schenkt, die Entscheidung zu treffen und die Kraft sie dann auch umzusetzen.
Bittet mit mir um SEINEN Segen für alle, die mit mir unterwegs sind und die vielleicht unter meiner Entscheidung leiden könnten.
Bittet mit mir um segensreiche Exerzitien und viel Heiligen Geist, dass ich meinen Weg erkennen kann.
Ein herzliches Dankeschön und vergelt's Gott!
Sonntag, 20. Oktober 2013
Montag, 14. Oktober 2013
Papst-Tweet des Tages
"Liebe junge Menschen, habt keine Angst,
endgültige Entscheidungen im Leben zu treffen.
Habt Vertrauen, der Herr lässt euch nicht allein!"
...also: mutig voran!
Freitag, 6. September 2013
International Buy a Priest a Beer Day!
Das ist so nett, dass ich es unbedingt teilen muss...:
der internationale "kauf einem Priester ein Bier"-Tag.
Zu begehen am kommenden Montag, 09.09. (..."eine wunderschöne katholische Tradition, die auf die Zeit des Hl. Hopswald von Aleyard zurückgeht, dem ersten Mann, der seinen Priester auf ein Bier eingeladen hat"...)
Ich freue mich schon auf die vielen gut gelaunten, leicht "angetüdelten" Priester in den nächsten Tagen!
(...wobei man freundlicherweise auch auf eine nette E-Mail, einen Rosenkranz, Fürbitten, eine Anbetungsstunde o.ä. für ihn ausweichen kann).
Und im Ernst: das Ziel ist, "seinem" Priester einmal zu zeigen, dass sein treuer Dienst wertvoll ist, und dass "man" dafür dankbar ist und das einmal auch ausspricht/ zeigt.
Also: los geht's: Einladung zum Essen und zum Bier aussprechen (na gut, ich habe mich für einen Rosenkranz entschieden ;-) )!
der internationale "kauf einem Priester ein Bier"-Tag.
Zu begehen am kommenden Montag, 09.09. (..."eine wunderschöne katholische Tradition, die auf die Zeit des Hl. Hopswald von Aleyard zurückgeht, dem ersten Mann, der seinen Priester auf ein Bier eingeladen hat"...)
Ich freue mich schon auf die vielen gut gelaunten, leicht "angetüdelten" Priester in den nächsten Tagen!
(...wobei man freundlicherweise auch auf eine nette E-Mail, einen Rosenkranz, Fürbitten, eine Anbetungsstunde o.ä. für ihn ausweichen kann).
Und im Ernst: das Ziel ist, "seinem" Priester einmal zu zeigen, dass sein treuer Dienst wertvoll ist, und dass "man" dafür dankbar ist und das einmal auch ausspricht/ zeigt.
Also: los geht's: Einladung zum Essen und zum Bier aussprechen (na gut, ich habe mich für einen Rosenkranz entschieden ;-) )!
Sonntag, 5. Mai 2013
Gebet - frisch entdeckt
Heiliger Geist,
du bist die Seele meiner Seele.
Ich bete dich demütig an.
Erleuchte du mich, stärke du mich, führe du mich.
Entschleiere mir, soweit es dem Plane
des ewigen Vatergottes entspricht,
entschleiere mir deine Wünsche.
Lass mich erkennen, was die ewige Liebe von mir wünscht.
Lass mich erkennen, was ich tun soll.
Lass mich erkennen, was ich leiden soll.
Lass mich erkennen, was ich still bescheiden,
besinnlich aufnehmen, tragen und ertragen soll.
Ja, Heiliger Geist, lass mich deinen Willen
und den Willen des Vaters erkennen.
Denn mein ganzes Leben will weiter nichts sein,
als ein dauerndes, ein immerwährendes Ja
du bist die Seele meiner Seele.
Ich bete dich demütig an.
Erleuchte du mich, stärke du mich, führe du mich.
Entschleiere mir, soweit es dem Plane
des ewigen Vatergottes entspricht,
entschleiere mir deine Wünsche.
Lass mich erkennen, was die ewige Liebe von mir wünscht.
Lass mich erkennen, was ich tun soll.
Lass mich erkennen, was ich leiden soll.
Lass mich erkennen, was ich still bescheiden,
besinnlich aufnehmen, tragen und ertragen soll.
Ja, Heiliger Geist, lass mich deinen Willen
und den Willen des Vaters erkennen.
Denn mein ganzes Leben will weiter nichts sein,
als ein dauerndes, ein immerwährendes Ja
zu den Wünschen, zum Wollen des ewigen Vatergottes.
(J. Kentenich)
Montag, 15. April 2013
Kardinal Dolan - neue Internetpräsenz
Wie auf der Blog-webpage der Erzdiözese NY verlautbart, hat Timothy Kardinal Dolan eine neue Internetpräsenz, die "die vielen verschiedenen Dinge, die er sagt und schreibt, zusammenbringen soll".
Well then, let's see!
(Und ich sehe heute gar nichts mehr, sondern gehe ins Bett - das darf man schon mal um acht Uhr, wenn man kränkelt, stimmlos ist und am Wochenende ein Konzert singen soll/will... - Keep your fingers crossed, please!)
Well then, let's see!
(Und ich sehe heute gar nichts mehr, sondern gehe ins Bett - das darf man schon mal um acht Uhr, wenn man kränkelt, stimmlos ist und am Wochenende ein Konzert singen soll/will... - Keep your fingers crossed, please!)
Donnerstag, 11. April 2013
Nungazing
Beim Kreuzknappen bin ich auf ein Filmchen gestoßen, das ich unbedingt teilen muss (angelehnt an Braut des Lammes' "Nungazing"-Posts - sind viel mehr - nur als "Appetithäppchen") - viiiiele verschiedene Schwestern.
Kuckst Du hier:
...irgendwie war mir früher immer klar, dass ich mir (falls ich in eine Gemeinschaft eintreten würde) "meine" Gemeinschaft unbedingt anhand ihres Habits und vor allem aufgrund ihres Schleiers aussuchen würde.
Let's face it: rosa wäre von vornherein ausgeschieden.
Und nun - weiß ich immer noch nicht, was ich tun soll/will/..., aber die Gemeinschaft, die mich gerade (am meisten) begeistert (aber auch hier gilt: marriage is still an option), hat einen Schleier, der mir eigentlich gar nicht so gefällt ;-).
... Die Wege des Herrn...
Kuckst Du hier:
...irgendwie war mir früher immer klar, dass ich mir (falls ich in eine Gemeinschaft eintreten würde) "meine" Gemeinschaft unbedingt anhand ihres Habits und vor allem aufgrund ihres Schleiers aussuchen würde.
Let's face it: rosa wäre von vornherein ausgeschieden.
Und nun - weiß ich immer noch nicht, was ich tun soll/will/..., aber die Gemeinschaft, die mich gerade (am meisten) begeistert (aber auch hier gilt: marriage is still an option), hat einen Schleier, der mir eigentlich gar nicht so gefällt ;-).
... Die Wege des Herrn...
Dienstag, 2. April 2013
Mittwoch, 27. März 2013
Nachdenkliche Stille
Die letzten Wochen - seit der Ankündigung des Rücktritts von Benedikt XVI - waren irgendwie "Ausnahmezustand". Zunächst war ich verwirrt, überrascht, geschockt, traurig, ratlos, dann papst-los, weiterhin traurig, verwirrt, aber schließlich nicht mehr mutlos, denn die "Adopt a cardinal"-Aktion und die vielfältigen Gebetsaufrufe für das Konklave haben mich wieder wachgerüttelt und mir klargemacht, worum es geht. Also war ich ab dann zuversichtlich (wenn so viele beten und sogar Benedikt XVI mitbetet,...), gespannt, freudig erregt und etwas hibbelig, habe auf das Konklave hingefiebert und - wie so viele - gebetet und gebetet und gebetet. Gebetet um den Geist des HERRN - für "meinen" Kardinal und für das ganze Kardinalskollegium, für den zukünftigen Papst (und natürlich auch für den emeritierten Papst). Gebetet, dass die Kardinäle den Willen des HERRN sehen und ihm folgen.
Und dann - gab es weißen Rauch. Ich habe noch schnell versucht, so gut es ging, die latinisierten Vornamen der (in meinen Augen) möglichen Kardinäle auswendig zu lernen - und wartete gespannt, aber weiterhin freudig erregt, auf die große Freude, die uns bald verkündet werden sollte.
"...Georgium Marium....Cardinalem Bergolio.....Franciscum.." - ääääähhh?!?! - ich war platt, DEN hatte ich nicht auf dem Schirm (wobei ich ihn lediglich wegen seines Alters "aussortiert" hatte ;-) ) - ABER: ich habe mich weiterhin gefreut, denn schließlich wurde unser neuer Papst bereits im fünften Wahlgang (am zweiten Tag!) von mindestens 2/3 der wahlberechtigen Kardinäle gewählt. UND: es haben so viele Leute gebetet.
Da ich Herrn Bergoglio, nun also Papst Franziskus, bislang nicht kannte, konnte und wollte ich es mir nicht erlauben, eine Meinung zu ihm zu haben, sondern ich wollte abwarten und sehen, wie sein Pontifikat sein würde.
Innerhalb weniger Stunden waren die Medien - und auch die katholischen Blogs voll - entweder von überschwänglichem Lob oder von Kritik. "Ein Papst der Armen", "ein Papst ohne Monzetta", "ein Papst der Reformen", "ein Papst, der wieder zum Sperrholzaltar greift", "ein Papst,...."
UM HIMMELS WILLEN, LEUTE!!! Ich bin erschüttert! Ich bin abgestoßen, angewiedert! In meinen Augen ist keine dieser Meldungen, geschweige denn die Meinungen dahinter, besser, als die andere. Es liegt nicht an mir, oder an uns, zu urteilen über diesen Papst, ohne, dass wir ihm eine Chance gegeben hätten. Ganz ehrlich: ich finde es bodenlos arrogant, zu behaupten, "man" wisse, wie der Papst wirklich zu sein hätte, so zu tun, als hätte das Konklave nicht stattgefunden, als hätten nicht mindestens 2/3 der wahlberechtigen Kardinäle DIESEN Mann zum Papst gewählt, als hätten nicht so unendlich viele Menschen dafür gebetet.
Für mich ein klarer Fall: hier glauben einige, den Willen Gottes als einzige klar erkannt zu haben.
EIN BISSCHEN MEHR DEMUT, meine Herren und Damen!
Dies alles stimmt mich nachdenklich. Selbstverständlich, ich rufe niemanden dazu auf, blindlings "irgendjemandem" zu folgen. Selbstverständlich, es ist mir klar, dass auch Kritik geübt werden darf und soll - und selbstverständlich, ich sehe auch, dass dieser Papst sicherlich eine Herausforderung darstellt und so völlig anders auftritt, als sein Vorgänger - und dass dies auch eine Herausforderung an mich ganz persönlich sein wird.
ABER.... - aber, aber, aber - alles in mir schreit "aber" - ich ertrage die von einigen zur Schau gestellte Arroganz momentan einfach nicht - und habe mich deshalb bislang in eine nachdenkliche Stille geflüchtet - und in's Gebet für diesen - UNSEREN - neuen Papst. Für mich genügt, dass sich so viele Menschen ehrlich um den Willen Gottes bemüht haben, dass sogar unser emeritierter Papst diesem Papst bereits im Voraus seinen Gehorsam versprochen hat und ihm dann auch so herzlich begegnet ist, dass mir klar ist: auch meine Ehrerbietung und meinen Gehorsam verspreche ich diesem Papst - und meine Unvoreingenommenheit und Zuneigung!
...und nun: weiterhin Stille meinerseits.
Gesegnete Kar- und Ostertage!
Und dann - gab es weißen Rauch. Ich habe noch schnell versucht, so gut es ging, die latinisierten Vornamen der (in meinen Augen) möglichen Kardinäle auswendig zu lernen - und wartete gespannt, aber weiterhin freudig erregt, auf die große Freude, die uns bald verkündet werden sollte.
"...Georgium Marium....Cardinalem Bergolio.....Franciscum.." - ääääähhh?!?! - ich war platt, DEN hatte ich nicht auf dem Schirm (wobei ich ihn lediglich wegen seines Alters "aussortiert" hatte ;-) ) - ABER: ich habe mich weiterhin gefreut, denn schließlich wurde unser neuer Papst bereits im fünften Wahlgang (am zweiten Tag!) von mindestens 2/3 der wahlberechtigen Kardinäle gewählt. UND: es haben so viele Leute gebetet.
Da ich Herrn Bergoglio, nun also Papst Franziskus, bislang nicht kannte, konnte und wollte ich es mir nicht erlauben, eine Meinung zu ihm zu haben, sondern ich wollte abwarten und sehen, wie sein Pontifikat sein würde.
Innerhalb weniger Stunden waren die Medien - und auch die katholischen Blogs voll - entweder von überschwänglichem Lob oder von Kritik. "Ein Papst der Armen", "ein Papst ohne Monzetta", "ein Papst der Reformen", "ein Papst, der wieder zum Sperrholzaltar greift", "ein Papst,...."
UM HIMMELS WILLEN, LEUTE!!! Ich bin erschüttert! Ich bin abgestoßen, angewiedert! In meinen Augen ist keine dieser Meldungen, geschweige denn die Meinungen dahinter, besser, als die andere. Es liegt nicht an mir, oder an uns, zu urteilen über diesen Papst, ohne, dass wir ihm eine Chance gegeben hätten. Ganz ehrlich: ich finde es bodenlos arrogant, zu behaupten, "man" wisse, wie der Papst wirklich zu sein hätte, so zu tun, als hätte das Konklave nicht stattgefunden, als hätten nicht mindestens 2/3 der wahlberechtigen Kardinäle DIESEN Mann zum Papst gewählt, als hätten nicht so unendlich viele Menschen dafür gebetet.
Für mich ein klarer Fall: hier glauben einige, den Willen Gottes als einzige klar erkannt zu haben.
EIN BISSCHEN MEHR DEMUT, meine Herren und Damen!
Dies alles stimmt mich nachdenklich. Selbstverständlich, ich rufe niemanden dazu auf, blindlings "irgendjemandem" zu folgen. Selbstverständlich, es ist mir klar, dass auch Kritik geübt werden darf und soll - und selbstverständlich, ich sehe auch, dass dieser Papst sicherlich eine Herausforderung darstellt und so völlig anders auftritt, als sein Vorgänger - und dass dies auch eine Herausforderung an mich ganz persönlich sein wird.
ABER.... - aber, aber, aber - alles in mir schreit "aber" - ich ertrage die von einigen zur Schau gestellte Arroganz momentan einfach nicht - und habe mich deshalb bislang in eine nachdenkliche Stille geflüchtet - und in's Gebet für diesen - UNSEREN - neuen Papst. Für mich genügt, dass sich so viele Menschen ehrlich um den Willen Gottes bemüht haben, dass sogar unser emeritierter Papst diesem Papst bereits im Voraus seinen Gehorsam versprochen hat und ihm dann auch so herzlich begegnet ist, dass mir klar ist: auch meine Ehrerbietung und meinen Gehorsam verspreche ich diesem Papst - und meine Unvoreingenommenheit und Zuneigung!
...und nun: weiterhin Stille meinerseits.
Gesegnete Kar- und Ostertage!
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Mittwoch, 13. März 2013
OMG ... Habemus papam!
...Franciscus.
Wie verwirrt vermutlich auch der Versicherungsmensch, der gerade dabei war, mir etwas über verschiedene Versicherungen zu erzählen war, als plötzlich das Telefon klingelte, und ich erzählt bekam, dass es weißen Rauch gab.
Wie überrascht ich dann war, heute Abend bereits weißen Rauch zu sehen!
Wie aufgeregt ich dann die Stunde der Wartezeit war...
Wie ich mich gefreut habe "Annuntio vobis gaudium magnum" zu hören!
Wie mir fast das Herz stehengeblieben ist, als da ein Name folgte, den ich so gar nicht auf dem Schirm hatte...
Wie ich dann schnell nachgeschaut hatte und den Erzbischof von Buenos Aires ausfindig gemacht habe... (btw - immerhin hatte ihn der BR unter den 20 (!) Favoriten für's Papstamt dabei!!!)
Wie ich über den Papstnamen gestaunt hatte...
Wie alles so gaaaaanz anders war, als ich mir das ausgemalt hätte (...so gänzlich anders als JEDES einzelne Szenario ;-) ...)...
...all das werde ich sicher nie vergessen.
"Guten Abend, Heiliger Vater, herzlich willkommen! Seien Sie unseres Gebetes versichert und ruhen auch Sie gut heute Nacht!" ;-)
OREMUS PRO EUM!
kleine Hilfe: die Farbe des Rauchs...
Eine kleine Hilfe für die "Rauchzeichen" hat Michael Pammesberger im Kurier veröffentlicht...
Mein Favorit: der goldene Rauch! Dafür bete ich jetzt.
Mein Favorit: der goldene Rauch! Dafür bete ich jetzt.
BESTE Liste
Die BESTE Liste (so far....):
Eine Liste mit den latinisierten (und bereits in den Akkusativ gesetzten) Vornamen der 115 zum Konklave versammelten Kardinäle...
JETZT kann ich die Vornamen lernen ;-)
Dienstag, 12. März 2013
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