Montag, 4. März 2013

Kompensation

Auch, wenn ich mich während der Sedisvakanz gar nicht ganz so leer fühle, wie ich vermutet hatte, habe ich (bereits im Vorfeld) meiner Trauer ein wenig Raum gelassen und kompensiert...

Papst Bär

"Papa Bär" wurde am 01.03. geliefert. Perfektes Timing.
:-)

...und nochmals Dolan...

...live aus Rom (zumindest noch bis zum Beginn des Konklaves).

Auf Facebook schreibt er:  
"I invite you to listen to daily papal election updates from Rome on the Catholic Channel of SiriusXM website."
 Ich weiß, ich wiederhole mich, aber es lohnt sich!



Auftrag

Von der Dankesmesse für Papst Benedikt im Rottenburger Dom, die ich am Donnerstag mitgefeiert habe, wurde ein Video erstellt. Zunächst war ich etwas besorgt, dass ich womöglich zu Tränen gerührt zu sehen sein könnte, dann aber habe ich das Video gesehen und festgestellt, dass ich zwar tatsächlich darin vorkomme, aber ganz anders, als ich befürchtete:


Nachträglich bewegt mich das fast noch mehr, denn ich war während der Messe wirklich ganz in's Gebet versunken - und ich sehe dies jetzt als besonderen Auftrag für mich: die Nähe zu unserem HERRN, das Gebet für den emeritierten Papst, für den zukünftigen Papst und für unsere Kirche. 
Wow.

Oremus...

Donnerstag, 28. Februar 2013

sedes vacans

(www.vatican.va)

Nunc dimittis servum tuum

 
 
Nunc dimittis servum tuum Domine, secundum verbum tuum in pace.
Quia viderunt oculi mei salutare tuum, quod parasti ante faciem omnium populorum,
lumen ad revelationem gentium et gloriam plebis tuae Israel.
 
Amen

Mittwoch, 27. Februar 2013

"Meinem" geliebten Heiligen Vater



Lieber Heiliger Vater,

mit großer Traurigkeit sehe ich dem morgigen Abend entgegen, wenn Sie von Ihrem Amt als unser Heiliger Vater zurücktreten. In den vergangenen Jahren habe ich Sie immer besser kennen- und vor allem lieben gelernt. Mit großer Anteilnahme habe ich Ihren Weg verfolgt und besonders in letzter Zeit, als mir auffiel, dass Ihr Amt Ihnen mehr und mehr Ihrer Kraft abverlangte, dafür gebetet, dass Sie uns noch lange als unser Papst erhalten bleiben mögen. Nun werden Sie unserer Kirche doch als unser Papst genommen und bleiben ihr auf eine andere Weise auch erhalten, das schmerzt einerseits, gibt mir andererseits aber auch Hoffnung. Wenn Sie für die Kirche beten, dann kann sie gar nicht vom rechten Weg abkommen.
Die Kirche Christi verdankt Ihnen viel, Ihrer Führung, Ihrem Verständnis, Ihrem Glauben, Ihrer Opferbereitschaft, Ihrer Demut. Sie waren und bleiben mir ein großes Vorbild, ein hochintelligenter und tiefgläubiger Mensch in einer Person und ich möchte Ihnen auch ganz persönlich meinen herzlichen Dank aussprechen für alles, was Sie auch für mich persönlich getan haben, in mir bewirkt haben. Mein Wunsch war immer, Sie einmal persönlich zu treffen, nicht nur inmitten der Menschenmassen. Dieser Wunsch wird sich nun
nicht mehr erfüllen, doch ich baue darauf, dass ich Ihnen, der Sie mir in mancher Hinsicht wirklich ein „Papa“, ein Vater wurden, weiterhin im Gebet nahe bin und Sie einst in der Ewigkeit treffen werde.
Möge der Herr Ihnen all das Gute vergelten und Ihnen für Ihren weiteren Dienst im Verborgenen Gesundheit, Kraft, Freude und seinen reichen Segen schenken. 

In tiefer Dankbarkeit und Liebe,

Chiqitac

Montag, 25. Februar 2013

Timothy Dolan leaves for Rome...

...und gewährt uns einen kleinen Einblick in sein Seelenleben. Besonders lesenswert sind die drei letzten Abschnitte. ;-)
...wenn er länger in Rom sein sollte, bin ich mir sicher, dass er viel Erdnussbutter geschickt bekommt.

Your Eminence - in case you actually should be longer in Rome (something I DO hope for), I'll import some peanut butter for you! (This is a promise - along with the promise to keep on praying for you, even though I did not "adopt" you ;-)   )


Eine kurze Zusammenfassung des Schlusses: 
Kardinal Dolan schreibt, dass er morgen nach Rom aufbricht und uns (wobei er eher die Leute seiner Diözese meint...;-) ) mit dorthin nimmt. Sollte er das Privileg haben, sich vom Heiligen Vater zu verabschieden, wird er ihm mitteilen, dass wir (er und die NYer) ihn lieben, für und mit ihm beten und ihm danken. 
Er schreibt, dass er seine New Yorker vermissen wird. All das, was kommen wird, wird bestimmt großartig für ihn werden, aber er ist auch wirklich gerne Erzbischof von New York und erpicht darauf, wieder heimzukommen - denn, so schreibt er, gute Pasta könne er auch in New York bekommen...
Es folgt (ich versuche mal, wörtlich zu übersetzen): "Bitte, Gott, ich will am Palmsonntag zuhause sein. Nicht ein Tag wird vergehen, an dem ich nicht mit Liebe im Gebet und in Dankbarkeit an euch hier denke. Falls ich länger in Rom bin, schickt mir bitte Erdnussbutter. Das kann man dort nicht bekommen."